Egomania - oder das Andere als Chance?

Eine musikalische Performance

 

in den Neukölln Arcaden Berlin

im Rahmen des Kulturfestivals 48 Stunden Neukölln 2015

Samstag, 27. Juni 2014, 18.00

 

Schritt für Schritt bewegt sich die Masse vorwärts, jede*r mit sich selbst beschäftigt. Doch was geschieht, wenn wir die Unsicherheit in der Begegnung mit dem Anderen zulassen und uns einlassen auf das miteinander Sein im Sinne des Ganzen? Was geschieht, wenn wir den Boden des Bekannten, der Betrachtung und Wiederholung des Selbst verlassen und das Unkalkulierbare zulassen, das jeder Begegnung – und der Kunst – eigen ist?

 

Verlieren wir uns im Chaos oder finden wir einander in der Heiterkeit des Augenblicks? 

 

 

Die Performer*innen bewegen sich in einer Reihe, als Masse auf den Zuschauer zu, mal vorwärts gehend, mal rückwärts kommen sie immer näher. Jede*r vertieft in den eigenen Spiegel, mit sich selbst beschäftigt, tönend ohne Bezug zum Ganzen. Dann beginnen sie auszuscheren und Beziehungen herzustellen. Musikalische Dialoge entstehen und verlieren sich, weiten sich aus zu Trialogen bis hin zur Gruppenimprovisation, die basiert auf Hinhören und Bezug nehmen und in die schließlich auch die Zuhörer mit einbezogen werden. 

 

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